Die Bauern Deines Vertrauens:

Markus Poland, geb. März 1985

Die unbeschwerte Kindheit in Klein Trebbow ließ mich hier tiefe Wurzeln schlagen. Erst während des Studiums der Agrarwirtschaft verfestigte sich der Gedanke, aus der kleinen Hobbylandwirtschaft meines Vaters einen im Haupterwerb geführten Agrarbetrieb wachsen zu lassen. Dies jedoch gesund und langsam. Schon damals schaffte ich mir die ersten Rinder an, pachtete Flächen dazu und baute mir nach und nach eine Direktvermarktung von Gänsen, Enten und Rindfleisch auf.
Nachdem ich viele Erfahrungen in der handwerklichen Herstellung von Fleisch- und Milchprodukten sammeln konnte, stand für mich fest, alle Produktionsabläufe von Anfang bis Ende in einer Hand zu behalten. Dank der Hilfe vieler guter Freunde bin ich heute an diesem Punkt angelangt. Zwei dieser Freunde möchten nun mit mir einen Schritt weiter gehen und die Herausforderung der pflanzlichen Erzeugung annehmen.
Mit der solidarischen Landwirtschaft haben wir die Möglichkeit bedarfsgerecht und nachhaltig zu produzieren und dabei die Vielseitigkeit unseres Betriebes zu erhalten. Sie ermöglicht uns somit die Ausübung unserer Arbeit in ihrer ursprünglichen Form.

Martin Meifert, geb. August 1984

Die Gründe für dieses Vorhaben sind so mannigfaltig wie die Branche in der wir es realisieren wollen. Am Anfang war eine Idee. Mit 14 oder 15 Jahren, zusammen am Lagerfeuer, träumten Markus und ich von einer Landwirtschaft mit Direktvermarktung. 10 Jahre später keimte die Idee erneut auf. Angetrieben durch Jette machten wir uns wieder ernsthafte Gedanken darüber. Nach mehreren Anstellungen in der Agrarbranche, angefangen als Saisonkraft bis hinein in die Führungsebene, sogar dem Ministerium unterstellt, war es nicht das, was mich damals am Lagerfeuer vor 15 Jahren zu diesen Gedankenspielen angeregt hat.
Eine bäuerliche Landwirtschaft sollte es sein. Tiere müssen Namen haben, die Menschen zu Ihnen eine Beziehung. Der Boden ist das größte Gut und kein Spekulationsobjekt. Es werden Lebensmittel produziert, die diese Bezeichnung auch verdient haben… - Das war es, was ich von klein auf an von meinen Großeltern und deren Art und Weise eine Landwirtschaft zu führen, gelernt habe.
Nach dem Abitur habe ich Agrarökonomie studiert und 2013 meinen Master of Science erfolgreich abgeschlossen. Ich arbeitete seitdem in verschiedenen Betrieben und Institutionen in verschiedensten Positionen. Nun ist es Zeit für was Richtiges ;-)

Juliette Lahaine (Jette), geb. November 1983

Aus dem Wald, in die Stadt, durch die Welt und wieder zurück in die Heimat. In meinem Leben durfte ich schon einige Erfahrungen sammeln.
In meiner Lehre zur Obstgärtnerin lernte ich auch oft, wie man es nicht macht. Obwohl mein Herzblut besonders den Obstbäumen und -sträuchern gilt, komme ich nicht umhin, das Ökosystem im Ganzen zu betrachten. Seit 2016 befasse ich mich beruflich und privat eingehender mit Gemüse und Kräutern.
Das Land der tausend Seen ist ein Paradies und doch für jeden Gärtner, aufgrund unserer sandigen Böden, eine Herausforderung. Ich möchte helfen, daraus ein essbares Paradies mit fruchtbaren lebendigen Böden zu machen, das auch noch unsere Enkel versorgen kann.
So interessiere ich mich nicht nur für Pflanzen und Krabbeltiere, sondern auch für die Menschen, die hier leben und freue mich mit Euch gemeinsam unser Ökosystem zu entdecken und die Schätze zu ernten, die es hervorbringt.